Gemeinsam für weniger Bürokratie und mehr Anreize für Unternehmen und Ehrenamt: Bundestagsabgeordneter Alois Rainer und Walter Nussel, MdL und Beauftragter für Bürokratieabbau der Bayerischen Staatsregierung, haben die Firma Sennebogen besucht. Neben einer Betriebsbesichtigung stand vor allem der direkte Austausch mit Vertretern aus Wirtschaft und Ehrenamt im Mittelpunkt.
Den Auftakt der Veranstaltung bildete eine Besichtigung des Unternehmens Sennebogen, einem der weltweit führenden Hersteller von Maschinen für Materialumschlag und Krantechnik.
In einem Impulsvortrag sprach Nussel über die Notwendigkeit, den Bürokratieabbau als Teil einer breiteren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Reform voranzutreiben. Er betonte, dass es für die Zukunft entscheidend sei, Notfallpläne für die Grundversorgung der Bevölkerung für die Energieversorgung, den Wohnungsbau und die Infrastruktur zu entwickeln.
„Wir müssen nicht nur die Bürokratie abbauen, sondern auch sicherstellen, dass unser Land funktioniert“, sagte Nussel. Zudem hob er hervor, dass es wichtig sei, die Leistungsträger in Deutschland nicht länger unter Generalverdacht zu stellen.
Im Anschluss fand eine Diskussionsrunde mit rund 50 Gästen statt, darunter zahlreiche Vertreter aus der Wirtschaft sowie ehrenamtlich Engagierte. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Bürokratie reduziert werden kann, um Unternehmen zu entlasten und das Ehrenamt zu stärken.
Rainer ging in seine Ausführungen darüber hinaus auf das Engagement der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in dieser Sache ein. Besonders betont wurde außerdem, dass das Ehrenamt eine zentrale Rolle in der Gesellschaft spielt und daher dringend von übermäßiger Bürokratie befreit werden muss.
Derzeit müssen sich Vereine wöchentlich etwa sechs Stunden mit bürokratischen Aufgaben befassen – eine Belastung, die perspektivisch halbiert werden soll. Durch gezielte Maßnahmen könnte die Bürokratielast um rund 25 Prozent gesenkt werden, was Ehrenamtlichen etwa 1,5 Stunden pro Woche an administrativem Aufwand ersparen würde. -red-