Im Zeichen der Bundespolitik stand heuer der Jahresempfang der CSU in Ittling. CSU-Ortsvorsitzende Michèle Flor begrüßte MdB Alois Rainer als Festredner im vollen Schützenhaus. Begrüßt wurde der Gast aus Haibach durchaus „mit Wumms“: Die Böllerschützen der Aitrachschützen Ittling bereiteten ihm einen schwungvollen Empfang.
Nachdem sich die CSU-Listenkandidaten für die Bundestagswahl, Fabian Schmidbauer und Lara Polster, vorgestellt hatten, die die Bedeutung der Zweitstimme unterstrichen und einen Politikwechsel forderten, hatte Alois Rainer das Wort. Er bezeichnete es als eine ehrenvolle Aufgabe, seit drei Wahlperioden durchgehend als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Straubing im Deutschen Bundestag vertreten zu sein. Mit der uneinigen Ampel ging er ins Gericht. Seit Sommer vergangenen Jahres hätten sich Neuwahlen abgezeichnet. Bundeskanzler Olaf Scholz bezeichnete er als „seines Amtes unwürdig und wirklichkeitsfern.“ Eine Zusammenarbeit mit der AfD schloss er kategorisch aus. Eine scharfe Absage erteilte der Bundestagsabgeordnete den Extremisten, sei es rechts oder links. „Wir müssen gegen die Spaltung der Gesellschaft vorgehen“, forderte er auf.
Es gelte zudem, eine Lösung für den Erhalt der Kliniken vor Ort zu finden. Die teils hohen Defizite können von den Landkreisen nicht länger finanziert werden. Alois Rainer warnte davor, bei der Bundeswehr alles schlechtzureden. Seine drei Kasernen im Wahlkreis in Mitterharthausen, Bogen und Regen seien hervorragend ausgestattet. Wichtig sei zudem, Wohlstandsverlust in Deutschland zu verhindern, sagte der Abgeordnete.
Bevor in gemütlichem Rahmen weiter diskutiert wurde, dankte OB Markus Pannermayr Alois Rainer für seinen Einsatz in Berlin. „Er ist der Richtige, er hat einen klaren Kompass“, war er sich sicher. Auch den Listenkandidaten dankte er für ihren Einsatz und brach angesichts der neuen politischen Strömungen in den USA eine Lanze für ein starkes Europa, das sich nun selbst helfen müsse. -red-